Die Nacht

M├╝de. Der Mond schleicht zwischen den Gardinen herein. Der Strahl streichelt meine geschlossenen Augen und schleicht ├╝ber meinen bewegungslosen K├Ârper. Das Bett ist hart und die Bettdecke d├╝nn. Der Mond reist seine Spur weiter, der Strahl wandelt an die Wand und verschwindet bald. Der K├Ârper dreht sich um, ohne Erfolg.

Meine Gedanken laufen im Kopf herum. Sie lassen sich nicht greifen und die Ordnung wieder herstellen. Wenn einer fast einklemmt ist, entweicht er kichernd in die Leere. Und wieder zur├╝ck.

Eine alternative Strategie, die rastlosen Gedanken zu ├╝bersehen. Andere Gedanken, sch├Ânere und ruhigere Gedanken einzuladen. Etwas W├Ąrmendes und Einfangendes. So einer, dass alle anderen nur still bleiben und es bewundern k├Ânnen. Und der Schlaf kann endlich eintreten.

Eine gute Idee, lachen die restlosen Gedanken zusammen. Wo solltest du so was finden? fragen sie am├╝siert.

Ein Bild gibtÔÇÖs. Im Kopf. Ein guter Anfang. Es ist erregend, aber gut. Zwei nackte K├Ârper, ich und du, meine gro├če Liebe. Kuscheln. Kitzeln. H├Ąnde ├╝berall. Mund. Lippen.

Das Bild f├╝llt den Kopf. Der L├Ąrm verstummt.

Am Morgen scheint die Sonne.

Foto: Unsplash

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