Zauberhafter Geschmack

von Tz Yin Chen

Letzten Sommer sind meine Schwester und ich mit dem Zug zur südlichen Weinstraße gefahren. Wir stiegen in Neustadt aus und fuhren mit dem Fahrrad zum Hambacher Schloss. Der Weg nach dem Schloss war zauberschön. Es gab schmale Steinstraßen, kleine Häuschen am Weg. Der Vorgarten jedes Hauses ist mit Trauben zur Dekoration bepflanzt. Auf den Weg hatte jemand eine Schüssel mit vollen blauen Trauben gelegt. Ich war neugierig.

Ich fragte mich: „Kann man die Trauben essen?“

„Ja, vielleicht ist es kostenlos“, sagte meine Schwester.

Ich aß eine Traube mit Spannung. „Wow, das schmeckt so besonders und zauberhaft“ sagte ich.

Ich konnte nicht aufhören, sie zu essen. Ich dachte immer, dass taiwanesische Trauben die besten sind. Aber jetzt hat diese Traube meine Gedanken umgestürzt. Also haben meine Schwester und ich die Trauben Stück für Stück aufgegessen.

Nachdem wir die Trauben gegessen hatten, fanden wir einen Platz, um unsere Fahrräder abzustellen.

Vor uns lag ein steiler Weg und mit Nässe.

„Dies ist bestimmt der Weg zum Schloss“, sagte meine Schwester.

Wir stiegen auf eine bestimmte Höhe und konnten die endlosen Weinberge sehen.

Weiße Wolken mit blauem Himmel. Die Brise wehte, so dass wir uns nicht heiß fühlten. Alles war so frisch, was wir nie in unserem Heimatland erlebt hatten.

Wir waren begeistert für die Trauben, die auf dem Weinberg gepflanzt wurden. Nach dem Probieren der weißen Trauben waren wir enttäuscht. Sie waren eine Nuance zu herb, waren nicht so lecker, wie gerade die Trauben aus der Schüssel. Aber wir freuten uns also immer noch auf der Suche nach der nächsten leckeren Traube. Wir standen auf und gingen weiter…

Foto: www.pixabay.com

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